Am vergangenen Wochenende, dem 18. und 19. Juli 2026, stand für den Automobil Club Uslar (ACU) wieder ein Höhepunkt im Motorsportkalender an: der 13. ADAC Weser-Bergpreis Revival in Höxter-Ottbergen. Gleich sechs Fahrer des ACU gingen bei der Traditionsveranstaltung an den Start, die alljährlich auf der Strecke zwischen Ottbergen und Bosseborn ausgetragen wird und in diesem Jahr vom 17. bis 19. Juli stattfand.
Die Strecke
Gefahren wurde auf der L890 zwischen Ottbergen und Bosseborn, einer rund 3,334 Kilometer langen Strecke mit 170 Metern Höhenunterschied und 15 Kurven. Veranstaltet wird der Weser-Bergpreis traditionell von einer Ortsclub-Gemeinschaft aus dem AC Höxter e.V. im ADAC und der SFG Lippe e.V. im ADAC.
Gleichmäßigkeitsprüfung statt Highspeed
Bei der Revival-Veranstaltung zählt nicht die schnellste, sondern die genaueste Zeit: In drei Wertungsläufen müssen die Teilnehmer eine vorgegebene Sollzeit von exakt vier Minuten möglichst punktgenau treffen. Am Ende entscheidet die Summe der Abweichungen über die Platzierung – gefragt sind also Fingerspitzengefühl und Gleichmäßigkeit statt reiner Motorleistung.
In der Klasse 8 (Baujahr 1982 bis 2007), in der auch die Uslarer Fahrer an den Start gingen, war das Teilnehmerfeld mit über 50 gewerteten Fahrzeugen die stärkste Klasse des gesamten Starterfelds.
Starke Ergebnisse für den ACU
Bestplatzierter Fahrer des Automobil Club Uslar war Sebastian Pfeiffer, der mit seinem Opel Corsa A (Baujahr 1992) in der Klasse 8 den hervorragenden dritten Platz belegte – nur 0,30 Sekunden trennten ihn in der Gesamtwertung von der optimalen Sollzeit.
Dicht dahinter reihte sich Dirk Petersen mit seinem Opel Kadett E GSI (Baujahr 1991) auf Platz 10 seiner Klasse ein, mit einer Gesamtabweichung von nur 0,58 Sekunden – für einen erfahrenen Fahrer ein ebenfalls sehr solides Ergebnis.
Auch Maik Kobbe ging für den ACU an den Start und sammelte als Neuling in der Szene wertvolle Erfahrung. Manuel Seipold startete in einer anderen Fahrerklasse, ebenso waren Jürgen Wagner und Ramon Kuhn für den Automobil Club Uslar am Start.
Insgesamt konnte der ACU am Ende des Wochenendes drei Pokale mit nach Hause nehmen: zwei gingen an Sebastian Pfeiffer, einer an Dirk Petersen.
Fazit
Für den Automobil Club Uslar war der Weser-Bergpreis Revival 2026 damit erneut ein rundum gelungenes Wochenende. Mit gleich zwei Fahrern unter den Top 10 ihrer Klasse und drei Pokalen im Gepäck zeigt der Verein, dass er im Bereich der Gleichmäßigkeitsfahrten fest etabliert ist. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihrem Einsatz und freuen uns schon auf die nächste Auflage der Traditionsveranstaltung!
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter weser-bergpreis.de.






